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Presse

Ein Ende mit Groove

Elf Jahre lang hat das Trio Bucher Sommer Friedli zusammengespielt. Nun wird ein Schlussstrich gezogen – inklusive Abschiedsgeschenk.

Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist. An diesen Rat halten sich der Gitarrist Michael Bucher, der Bassist Patrick Sommer und der Schlagzeuger Tobias Friedli: Nach elf äusserst produktiven Jahren zieht das kooperative Trio einen Schlussstrich unter seine künstlerische Tätigkeit – und zwar gemeinsam mit dem (akustischen und elektrischen) Pianisten Stefan Aeby, der seit vier Jahren als kongenialer Plusfaktor mit von der Partie ist.

Die vierte und letzte CD der Gruppe ist die zweite mit Aeby, trägt den schönen Titel «Where Is Now?» (Double Moon) und ist wahrlich ein wunderbares Abschiedsgeschenk: Da wird mit viel melodischem Feingespür und beeindruckender Groove-Eleganz musiziert, wobei praktisch jedes Stück klangliche Einzigartigkeit für sich beanspruchen darf. Dieses Quartett ist das helvetische Pendant zur Pat Metheny Group: weniger erfolgreich, dafür aber auch weniger pathetisch und kitschig. Der äusserst vielseitige Gitarrist Michael Bucher ist kein Selbstzerknirschungsexperte – er sagt: «Ich pflege ein versöhnliches Verhältnis zu meiner Musik.»

Bucher ist ein Fan von Metheny, mag aber auch den altmodischeren George Benson sowie den progressiveren Ben Monder. Seine Kompositionen entstehen nicht nach einem festen Schema: «Manchmal küsst mich die Muse. Doch meistens braucht es mehrere Anläufe.» Bucher hat auf seinem Computer extrem viele Files abgespeichert, die ihm als Arbeitsgrundlage dienen. «Wenn ein Song fertig ist, spiele ich ihn für mich selbst ein, um zu schauen, ob er überhaupt funktioniert und für welche Band er sich eignet», erklärt er.

Als Elektrogitarrist hat er sich zwar mit vielen instrumentaltechnischen und technologischen Problemstellungen herumzuschlagen, doch vereinnahmen lassen will er sich davon nicht: Bucher will Stimmungen einfangen und Emotionen auslösen.

www.derbund.ch

Erschienen: Der Bund - 08.05.2014 - Tom Gsteiger - Download

Michael Bucher ist mit seinem Trio auf Abschiedstour

Er ist ein "Musicians' musician". Also einer der Musiker, die über Jahre an ihrer Musik arbeiten, feilen, schleifen - und wenn nicht beim grossen Publikum, so doch bei ihren Kollegen hohen Kredit gewinnen. So der Zürcher E-Gitarrist Michael Bucher: In der Szene ist sein Name geläufig, und junge Profigitarristen drängt es in den Unterricht zum 39-Jährigen. Seit 2004 bildet er mit dem Kontrabassisten Patrick Sommer und dem Drummer Tobias Friedli ein Trio, ergänzt zuletzt durch den Pianisten Stefan Aeby. Doch jetzt löst sich die Gruppe auf: Bucher-Sommer-Friedli & Aeby geben in diesen Tagen ihr viertes und letztes Album "Where Is Now?" heraus. "Schwebeteilchen" heisst eine Nummer. Bezeichnenderweise. Die Musik erhebt sich in flirrenden Klangbildern über alles Erdenschwere, ist so magisch wie von Feen gespielt, da ist ein Hauch von Pat Metten im Klangbild. Statt der harten Kontur sucht die Band die Silhouette, statt der Linie das Flächige. Am eindrücklichsten ist, wie alle sich einem höheren Gesamtklang unterwerfen; die Instrumente der Spieler verschmelzen regelrecht miteinander.

Erschienen: Tagesanzeiger - 06.05.2005 - Christoph Merki - Download

Abschiedsgeschenk

Man soll aufhören, wenn es am schöns- ten ist. An diesen Rat halten sich der Gitarrist Michael Bucher, der Bassist Patrick Sommer und der Schlagzeu- ger Tobias Friedli. Nach elf äusserst produktiven Jahren zieht das wunder- bar harmonierende Trio einen Schluss- strich unter seine künstlerische Tätig- keit – und zwar gemeinsam mit dem (akustischen und elektrischen) Pianis- ten Stefan Aeby, der seit vier Jahren als kongenialer Plusfaktor mit von der Par- tie ist. Das erste von fünf Abschieds- konzerten findet diesen Freitag in Win- terthur statt. Die vierte und letzte CD der Gruppe ist wahrlich ein würdiges Abschiedsgeschenk: Da wird mit viel melodischem Feingespür und beein- druckender Groove-Eleganz musiziert, wobei praktisch jedes Stück klangliche Einzigartigkeit für sich beanspruchen darf. Dieses Quartett ist das helveti- sche Pendant zur Pat Metheny Group: weniger erfolgreich, dafür aber auch weniger pathetisch und kitschig.

Erschienen: Landbote - 14.03.2014 - Tom Gsteiger - Download

BucherSommerFriedli & Aeby - Where Is Now?

Man muss gar nicht immer das Rad neu erfinden, wenn man stattdessen mit ganz viel Sinn für Schönheit in die Tiefe gehen kann, was letztlich viel sonnige Wärme hinterlässt. So könnte das Fazit lauten nach dem mehrmaligen Anhören der neuen CD des Schweizer Quartetts. Da strahlt, blüht, wächst und verästelt sich eine filigrane Melodik, laden weitgespannte Stimmungsbögen zum Träumen ein, kann man teilhaben an freundlich gewitzter Kommunikation im harmonischen Wechselspiel zwischen den Charakteren. Eine starke Stimme mit leuchtender Strahlkraft ist in jedem Moment Gitarrist Michael Bucher, dessen elektrifizierter Sound manchmal an norwegische Jazzgitarren erinnert, sich aber auch vor Ikonen wie Pat Metheny verneigt - und der in jedem Moment wie ein Gesang ohne Worte daherkommt. Pianist Stefan Aeby antwortet dezent und ist auch jemand, der viel zu sagen hat und dafür keine Lautheit braucht. Da gibt es fliessende Rhythmik, die an sanfte Rockballaden gemahnt, da swingt es federleicht und mit ständigem Wohlfühlfaktor, der aber nie banale Oberfläche ist...

Erschienen: JazzZeitung - November 2013 - Stefan Pieper - Download

Schöne Klänge

Das neue Album des Schweizer Quartetts BucherSommerFriedli & Aeby ist ein luftig schimmerndes Werk, das sich mit ruhigem Gestus dem Spektrum des Wohlklangs hingibt. Melodisch flügelt die Gitarre über dem sanften Puls der Jazzharmonien, lässt da und dort an das elegante Spiel von Pat Metheny denken. Ein Jazzalbum, das sich fern von Kraftmeiereien und Schrägheiten mit viel Space und schönen Klängen ent­faltet. Hier lässt sichs ein­tauchen. www.kulturtipp.ch

Erschienen: www.kulturtipp.ch - 23.10.2013 - Pirmin Bossart

Das Schwebende und Feinsinnige als Ästhetik

Das Quartett um den Zürcher Gitarristen Michael Bucher sucht weder die klanglichen Extreme noch die bretternden Grooves. Seine brandneue CD überrascht mit einem luftig schimmernden Sound. Musik der höchsten Konzentration und Entspannung.

„Quiet ist the new loud“ hiess vor Jahren eine Trend-Welle im Indie-Rock, mit der Bands die lauten Rockgesten minimierten und auf einen akustisch zartere Pegel eindampften. Und siehe da: Texturen, Feinheiten und Songs traten plötzlich ins Licht, wie man sie unter dem knallharten Puls des Gewohnheitsrocks nicht vermutet hätte.

Ähnlich verhält es sich mit BucherSommerFriedli und Aeby, die sich in den subtileren Breitengraden des Jazz bewegen. „Wir haben nicht konkret an diesem Sound herum getüftelt“, sagt Gitarrist Michael Bucher. „Jeder von uns hat einfach seine Kompositionen eingebracht und wir haben daran gearbeitet. Es ist dieser Work-in-progress, der unsere Musik und den Sound geformt hat.“

Eine grosse Ruhe strahlt von den elf Kompositionen des neuen Albums „Where Is Now?“ aus. Die Musiker scheinen keinen Drang zu verspüren, loszuhauen, auszubrechen, abzudriften. Stattdessen verfolgen sie mit offenen Ohren ihre eigenen Linien, flechten sie ein in die Gewebe des Kollektivs und entdecken die Subtilität und Wirkung von Klängen.

Viel Space

Die Soundvielfalt ist ein Markenzeichen des Quartetts. Michael Bucher spielt neben Gitarre noch Mundharmonika. Kalimba und Pandeiro. „Ich empfinde das als Erweiterung. So bin ich etwa durch die Mundharmonika auf ganz andere Sachen auf der Gitarre gekommen.“ Auch Schlagzeuger Tobias Friedli spielt zusätzlich eine Basskalimba, während Stefan Aeby neben dem Piano die Fender Rhodes Klänge schimmern lässt. Dazu kommt ein Interplay, das nie überhitzt ist, sondern sich in filigranen Bewegungen und mit viel Space entwickelt. Es sind mehr Atmosphären und verwunschene Soundtracks, als klar strukturierte Stücke mit Themen, Brücken und Impros. Trotzdem sind sie songhaft und evozieren eine Stimmung. „Der „mood“ einer Komposition ist uns wichtig. Davon gehen wir aus und setzen alles daran, den Charakter eines Stücks herauszuschälen und abrufen zu können“, sagt Bucher.
In den ersten Jahren hatte sich das ursprüngliche Trio mehr auf ungerade Metren fokussiert, heute ist der Songcharakter wichtiger geworden. Die Band ist darin ein echtes Kollektiv. Keiner schert prominent aus oder setzt sich über tobenden Grooves in Szene. Die Solis entfalten sich wie nebenher und sind stets in einen weichen Klangkosmos eingebettet.

Strom-Ausgleich

Bucher nickt. „Das Kraftmeierische interessiert uns in dieser Band nicht. Hier haben sich andere Prioritäten ergeben. Alle lieben schöne Klänge. Das versuchen wir, auszuloten und in Fluss zu bringen.“ Kein Wunder, dass Pat Metheny einer von Buchers „Helden“ ist. Aber er liebt auch Brian Blade mit der Fellowship Band und vor allem den amerikanischen Gitarristen Ben Monder, dem er mit dem Stück „Neb Medron“ auf dem neuen Album Referenz erweist.

„Where is Now?“ ist ein Album, dessen Gehalt sich nicht auf Anhieb erschliessen mag. Man muss den „mood“ seiner Stücke und deren oft längeren Bögen auf sich wirken lassen. Dann beginnt man auch zu begreifen, was der Gitarrist gemeint hat, als er sagte: „Ich bin als Typ eher auf Strom und immer etwas getrieben im Leben. Vielleicht ist meine Musik deshalb so, wie sie ist. Sie ist ein Ausgleich für mich und macht mich ruhig.“

Erschienen: Jazz'n More - September 2013: Pirmin Bossart - Download

BucherSommerFriedli & Aeby - Where Is Now?

Gitarrist Michael Bucher, Bassist Patrick Sommer und Schlagzeuger Tobias Friedli sind als Trio schon geraume Zeit zusammen. Nun haben sie ihren Schweizer Landsmann Stefan Aeby an Klavier und Fender Rhodes dazugebeten, um eine feinsinnige Musik voller verwunschener Welten – Songtitel wie „Schwebeteilchen“ oder „Mininatur“ geben Hinweise – zu kreieren. Alle vier Musiker haben Stücke beigesteuert, der Löwenanteil stammt jedoch von Bucher. Der Gitarrist, der auch an Kalimba und Mundharmonika zu hören ist, lässt sein Instrument in kühler Ästhetik stolz schillern, mit Countryanklängen wehmütig wimmern und zaubert immer wieder unerhörte Klänge ins Sounduniversum des Quartetts. Die subtile Dynamik von Schlagzeug und Bass sorgt immer wieder dafür, dass diese Klänge nicht ins Nirgendwo entschwinden. An konventionellen Klängen haben die vier Eidgenossen wenig Interesse und wagen sich auch harmonisch oft weit in unerforschte Räume hinaus. Und doch klingt ihre Musik friedlich und einladend – ein kleines Wunder. - www.jazzthing.de

Erschienen: Jazzthing - September 2013: Rolf Thomas

Süffige Sounds - Michael Bucher im Moods

Auch im Jazz gibt es die leichte Kost. Wer improvisiert, muss nämlich nicht stets von Wut und Inbrunst getrieben sein. Bisweilen treffen sich vier versierte Musiker in aufgeräumter Stimmung zu einem munteren Austausch.

Diesen Eindruck erweckt das Quartett des Zürcher Gitarristen Michael Bucher auf dem Album «Expanding». Mit von der Partie sind der Bassist Patrick Sommer und Tobias Friedli am Schlagzeug; zu diesem bereits eingespielten Trio hat sich überdies neu auch der Pianist Stefan Aeby gesellt. Am Piano und Fender Rhodes verstärkt er jene Tendenzen, die die drei Kollegen in süffigen Fusion-Kompositionen angelegt haben. «Expanding» – der CD-Titel kann als Programm verstanden werden. Die Musiker profilieren sich einerseits durch pointierte und mitunter virtuose Einzelaktionen. Doch im Zentrum steht anderseits das Zusammenspiel, das luftige Interplay breitet sich aus wie ein fliegender Teppich. Dabei variiert die Musik zwischen federnden oder rockigen Grooves und sphärischem Ambient. Stilistisch fühlt man sich an den Rockjazz von Miles Davis erinnert, weiter auch an Fusion-Gitarristen wie Mike Stern oder Terje Rypdal. Diese Musik fliesst und sprudelt dabei so friedlich, dass sich die Nerven dankbar entspannen.

Erschienen: NZZ - 29.9.2011: Ueli Bernays

Ein Gitarrist expandiert

...Diese CD trägt den Titel "Expanding" und frappiert nicht zuletzt durch das manchmal geradezu an Telepathie grenzende Zusammenspiel von Bucher und Aeby, der zwischen Klavier und Fender-Rhodes-Electric-Piano hin und her switcht. Die hochgradig atmosphärische, suggestive Musik auf "Expanding" bringt einen lyrischen Grundgestus auf überzeugende Weise mit interessanten Grooves und spontaner Experimentierfreude zusammen.

Erschienen: Zürichsee-Zeitung - 19.4.2011: Tom Gsteiger

Leute hört das an

Mit dem Pianisten und Fender-Rhodes-Virtuosen Stefan Aeby zum Quartett erweitert, gelingt es dieser Band, dem subtil-filigranen und lyrischen Gitarrenspiel von Michael Bucher eine hochkarätige Rhythmusgruppe mit groovig-funkigen Klängen hinzuzusetzen und das Resultat ist hochspannend anzuhören.

Erschienen: www.cede.ch: Egmont Schaufelberger

Expanding

Die dritte Veröffentlichung des Trios kündigt sich als EP an. Bereits diese Selbstbeschränkung auf gut 30 wertvolle Minuten ist als Programm zu verstehen. Die Form hat schliesslich dem Inhalt zu folgen und nicht umgekehrt. Es ist genau diese bescheidene Zurückhaltung, die die Umsetzung der sechs Eigenkompositionen (an denen diesmal alle drei beteiligt waren) charakterisiert. Das macht die Platte zu einer Produktion aus einem Guss; homogen und durchgehend abwechslungsreich, unprätentiös und doch immer fein unterschwellig funky. Aeby, als Beizüger an den Tasten, bringt nicht nur neue Klänge, mithin einen gewissen Retrolook am Fender, meist aber klares Piano. Seiner Präsenz ist auch die eine oder andere Verschiebung der bisherigen Ordnung zuzuschreiben. Buchers Gitarre zum Beispiel, immer noch weit entfernt von platter Effekthascherei, positioniert sich auf Augenhöhe, spielt sich mehr in den Vordergrund. Dabei folgt Sommers Bass den beiden Frontinstrumenten dicht auf den Versen, und auch Friedlis Akzente treiben immer wieder plötzlich obenauf. Bei diesem fast heimlich variierenden Rollenspiel aktiviert man gerne wieder einmal die Repeat-Funktion.

Erschienen: Jazz'n More - Februar 2011: Christof Thurnherr - Download

Farb

Eine melodiöse Basslinie legt den Grund, darüber setzt sphärisch die Gitarre erste Akzente, worauf das Schlagzeug zum ungeraden Takt einzählt. Gemeinsam legen sie im eröffnenden "Angus/Mo" eine stop'n'go-Titel hin, der die Dramatik der darauffolgenden neun Stücke vorzeichnet. Das folgende Titelstück "Farb" beginnt mit einer alpin anmutenden Mystik, die sich allmählich in konkretere Konturen verdichtet und wie ein anbrechender Tag das Vorhandene immer klarer und sodann aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet zum Vorschein bringt. Jedes der Stücke mit fast durchgehend prägnanten Titeln wie "Worn", "Stern" oder "Papara" scheint sich an einem plastischen Bild zu orientieren, das oft melancholisch und nicht immer ganz ernst intoniert wird. Die Soli - wenn man bei einem Trio, bei dem jedem Mitglied eine derartige Freiheit zugestanden wird, überhaupt von solchen sprechen kann - setzen sich nicht vom gemeinsamen Spiel ab, sonder fügen sich nahtlos in die aufbauende und stützende Begleitung ein. So bleibt man in jedem Augenblick frei, entweder dem Groove der Stücke zu folgen oder sich auf die individuellen Ausschmückungen der drei Individualisten zu konzentrieren....

Erschienen: Jazz'n More - Mai 2009: Christof Thurnherr - Download

Suggestive Stimmungen

Mit dem sparsamen Bassisten Parick Sommer und dem feinfühligen Schlagzeuger Tobias Friedli bildet Bucher ein symbiotischen Trio. Es steckt zwar ein gerüttelt Mass an Virtuosität in der Musik von "BucherSommerFriedli", doch diese tritt gleichsam zurück hinter den atmosphärischen Gehalt der Stücke, in denen suggestive Moods mit ungeraden Grooves verschmelzen. Nach "Thermi" legt die Band mit "Farb" einen stimmungsvollen Zweitling vor...

Erschienen: Der Bund - 8.5.08: Tom Gsteiger

Träumerisch und lunar

...Wenn man dem hallenden Klang und der gewundenen aber stets fliessenden Phrasierung des Gitarristen Michael Bucher und der Art, wie es den drei Komplizen gelingt, ihre eigenen, oft komplexen, Stücke zum klingen zu bringen, zuhört, wird man zeitweise an die Gruppe Gateway von John Abercrombie erinnert. Aber dieser Vergleich soll hier vernachlässigt werden, denn "BucherSommerFriedli" haben Ihren eigenen Sound, ihre eigene Ästhetik und ihre eigene Sprache gefunden...
...Aber jenseits ihrer individuellen Fähigkeiten ist es das Verständnis zwischen den Musikern und die Interaktion, welche ausserordentlich ist und aus "BucherSommerFriedli" mehr als nur ein gewöhnliches Trio macht.

Erschienen: L'Express / L'Impartial - 27.1.2007: Nicolas Heiniger

Grossartige Eröffnung des Altrisuoni Festivals

...Das Trio "BucherSommerFriedli" fällt durch seine weiche, sanfte Musik auf. Musik, die von einer präzisen, raffinierten Rhythmsection gestützt wird, welche die ideale Unterlage für Buchers Feuer und Witz bildet....
...Musik zum Träumen, ohne Konzession an Banalität, gleichzeitig aber einfach, melodisch tadellos und gefällig einnehmend.

Erschienen: Corriere del Ticino - 13.1.2007: Mauro Rossi

Thermi

Mit seinem Trio "BucherSommerFriedli" sucht der Zürcher Gitarrist Michael Bucher nach neuen Formen innerhalb des Jazzidioms, ohne dabei jedoch mit der Tradition zu brechen. Der selbstgewählte Spagat von bekannten Hörgewohnheiten und überraschenden Wendungen schafft das homogen agierende Trio mit Bravour. "BucherSommerFriedli" präsentieren eine spannend anzuhörende Sammlung stilistisch breit gefächerten Eigenkompositionen, die hauptsächlich aus Buchers Feder stammen. Darunter findet sich von der Ballade über Standardiges bis hin zu packenden Grooves alles, was das Herz begehrt. Bei aller Vielseitigkeit hat es das junge Trio verstanden, einen eigenen Bandsound zu kreieren und diesen zu etablieren. Dies als direkte Folge jahrelanger intensiver Probearbeit, die sich nun im rundum gelungenen Album "Thermi" manifestiert.

Erschienen: Jazz'n More - Mai 2005: Marcel Benedikt - Download

Talent zur Leichtigkeit

...Muss Groove-Musik eigentlich immer brettern? Auf ihrem Debütalbum "Thermi" beweisen die jungen Zürcher Musiker Michael Bucher (E-Gitarre), Patrick Sommer (Bass) sowei Drummer Tobias Friedli, dass es auch anders geht: Die Rhythmen rollen bei ihnen auffallend flockig...
...vielmehr zeichnet eine spielerische Luftigkeit diese Musik zwischen Funk und Jazz aus...
...Wir hören einen kammermusikalischen Funkjazz, der uns mit sanftem Druck einnimmt.

Erschienen: 25.05.2005 - Tagesanzeiger: Christoph Merki